Von Samstag, den 9. April bis (Kar-)Samstag, den 16. April 2022 wird ein Klima- und Nachhaltigkeitscamp NRW in Köpingsvik auf der Insel Öland in Schweden. Eingeladen wurden 30 Schülerinnen aus den Jahrgangsstufen EF – Q2 aus fünf verschiedenen Schulen. Alle Teilnehmenden haben eine Vorauswahl durch Lehrkräfte ihrer Schulen durchlaufen. Die Heimatschulen der Teilnehmenden sind alle hinsichtlich der Persönlichkeitsentwicklung und individuellen Förderung Ihrer Schülerinnen profiliert. Es handelt sich um folgende 5 Schulen:
Andreas-Vesalius-Gymnasium Wesel, Carl-Fuhlrott-Gymnasium Wuppertal, Gesamtschule Jüchen, Konrad-Adenauer-Gymnasium Langenfeld, Landfermann-Gymnasium Duisburg.
Der Förderverein des Konrad-Adenauer-Gymnasiums Langenfeld beantragt zentral beim Ministerium für Schule und Bildung NRW die Fördergelder, der Zuwendungsbescheid liegt bereits vor. Neben der finanziellen Förderung aus dem Haushalt des Ministeriums für Schule und Bildung NRW für Individuelle Förderung werden die verbleibenden Beträge hälftig von den Teilnhemern*innen und den Fördervereinen finanziert.
Die Grundidee der Veranstaltung:
Mehrtägige wissenschaftspropädeutische Auseinandersetzung mit:
1) Anthropogen bedingten Ursachen, Wirkmechanismen und Auswirkungen der Klimaerwärmung und Gegenmaßnahmen.
2) Untersuchungen zur Vereinbarkeit von Tourismus und Klimawandel Dokumentation der Camp-Aktivitäten in einem persönlichen Portfolio/Tagebuch, welches mit Texten, Audio- und Videoaufnahmen sowie Fotos und der Aufzeichnungen kreativer Elemente (kleine Theaterstücke, Standbilder, Kunst etc.) ergänzt werden kann.
3) Archivierung/Kontaktpflege der Teilnehmenden durch Speicherung des Materials in einer Camp-Cloud.
4) Konzipiert als Angebot der Interessen- und Begabungsförderung für Schüler*innen welche teamfähig sind (leben mit den anderen Camp-Teilnehmern eine Woche lang eng zusammen. Unterbringung in Ferienwohnungen/Gruppen-unterkünfte für ca. 3 – 4 Personen pro Wohneinheit auf dem im Sommer touristisch genutzten landwirtschaftlichen Nebenerwerbsbetrieb Solberga Gard, Teamarbeit in Kleingruppen im Rahmen der Projekt-Dokumentation erforderlich).
5) Überdurchschnittliche Motivation für Projektarbeit, geographische und biologische Exkursionen mitbringen.
6) Über ein besonderes Interesse in den Feldern Geographie und/oder Biologie inner- und/oder außerschulisch verfügen (z. B. überdurchschnittliche Leistungen in einem der Fächer oder außerschulisches Engagement in den Feldern Nachhaltigkeit und/oder Klimaschutz, z. B. in einer Umwelt-AG o. ä.).
7) Die möglichen Teilnehmenden des KAG wurden von den Lehrerinnen und Lehrern vorgeschlagen und haben nach einem persönlichen Auswahlverfahren bereits ihre Zusage über die Teilnahme erhalten.
Initiator des Projekts ist Christian Duyf-van Berk, der stellvertretender Schulleiter am Konrad-Adenauer-Gymnasium Langenfeld. Er übernimmt auch die Pädagogische Leitung und ist seit 2018 Teiltätigkeit als Fachberater für Individuelle Förderung bei der Bezirksregierung Düsseldorf und hier zuständig für die didaktische Planung des Programms, pädagogische Begleitung sowie pädagogische Maßnahmen während des Projektzeitraums sowie die Projektdokumentation.
Die fachliche Leitung teilen sich:
Prof. Stefan Gössling, Mit-Autor des Klimaberichts des Weltklimarats IPCC, Lehr- und Forschungstätigkeit an den Universitäten Kalmar und Lund sowie am Western Norway Research Institute, Forschungsschwerpunkt: Seit 1992 zu Klimawandel und Mobilität vor dem Hintergrund der Notwendigkeit globaler Emissionsminderungen als Verkehrs- und Klimageograph, lebt auf Öland und betreibt neben seiner Lehr- und Forschungstätigkeit das nachhaltige Tourismus- und landwirtschaftliche Nebenerwerbs-Gehöft Solberga Gard in Köpingsvik.
Thomas und Ute Schoknecht, Biologie und Bio-Chemie, beide stehen im Dienst des Landes Brandenburg, beide haben langjährige Exkursionserfahrung auf Öland im Auftrag der Universität Potsdam.
Der Förderverein freut sich sehr, dieses herausragende Projekt in Kooperation mit den anderen Schulen zu unterstützen, und wünscht den teilnehmenden Schülerinnen und Schülern sowie den betreuenden Fachleuten ein erfolgreiches und interessantes Klima- und Nachhaltigkeitscamp auf Öland.